Ach, du dickes Ding! – Abnehmen, ohne Diät…

Heldin des Alltags
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Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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Letztens auf einer Party: Ich unterhalte mich mit einem Ex-Schmusi. Wir haben lange nichts mehr voneinander gehört und bringen uns auf den neuesten Stand.

Abnehmen, Heldin des Alltags, Jana Behr

Wenn die Waage „Hilfe“ schreit…

Letztens auf einer Party: Ich unterhalte mich mit einem Ex-Schmusi. Wir haben lange nichts mehr voneinander gehört und bringen uns auf den neuesten Stand. Seine Familie, mein Beziehungsstatus und so weiter. Ganz nett bis zu dem Augenblick, wo er an mir herunterschaut und feststellt: „Hast aber schon ein bisschen zugelegt.“ Tja, was soll man darauf sagen? Ich boxte ihn in den Arm und trat ihm vors Schienbein. Aber Fakt ist: Ich habe echt zugenommen. Und das, obwohl ich mehr Sport mache und mein Essverhalten nicht verändert habe. Was das so mit mir macht und, wie ich versuche, die anscheinend ins Unendliche fortschreitende Zunehmphase mit Humor zu nehmen… Außerdem gibt es ein paar Tipps, die ich selbst erfolgreich getestet habe. 

Also angefangen hat das Ganze vor einem knappen halben Jahr. Da wog ich noch 62 Kilo. Fand ich bei früheren 57,5 Kilo (man lasse sich diese Zahl auf der Zunge zergehen…) auch schon doof. Aber gut. Die Klamotten in meinem Schrank passten noch und mein Arzt fand mich sogar zu dünn. Und dann, warum auch immer, nahm ich fast täglich 100 Gramm zu. Damals, noch ziemlich optimistisch, dachte ich, mehr als 64 Kilo werden es nicht. Ist nur vorübergehend. Wird sich schon wieder einkriegen das Ganze. Na ja, bei 64,5 Kilo wurde ich ganz langsam nervös, machte ab jetzt anstatt einmal pro Woche, zweimal Sport. Aber nichts passierte. 65… 66… 67… 68… 69… Da hat sich mein Gewicht derzeit gemütlich eingependelt… Obwohl manche Waagen sogar wieder auf 68 runtergehen. Manche scheinen sich aber 69 festgefressen zu haben (Man beachte den Wortwitz!)

Muskeln wiegen mehr als Fett…

Als mein Gewicht immer weiter und weiter anstieg, begab ich mich natürlich auf Ursachensuche. Die netteste Begründung, die ich von Freundinnen erhielt, war, dass ich nur mehr wiege, weil ich mehr Sport mache. Und … Muskeln wiegen nun einmal mehr als Fett. Sehr lieb gemeint, aber ich bin davon überzeugt, dass Muskeln nicht zehn mal mehr wiegen als Fett. Und vor allem trainiere ich ja nicht für den Iron Man, sondern gehe zweimal in der Woche zum Pilates und auf den Crosstrainer… anstatt nur einmal in der Woche.

Mit dem Rauchen aufgehört…

Die nächste Erklärung könnte sein, dass ich ja vorletztes Jahr aufgehört habe, zu rauchen. Aber man beachte die schon recht starke zeitliche Verzögerung. So ein Dreivierteljahr später nimmt man nicht auf einmal zu, wo ich sogar nach dem Aufhören abgenommen hatte, weil ich mir einen sehr effizienten Globuli-Mix zusammengestellt hatte. Na ja, jedenfalls in meinen Augen auch keine wirkliche Begründung.

Ja, ja, die Hormone

Dann kommt noch eine OP letztes Jahr in Frage, die meinen Hormonhaushalt etwas durcheinandergebracht hat. Mit diesem Verdacht ging ich letztens zu meinem Frauenarzt. Der aber wollte sein Budget schonen und weigerte sich, meinen Hormonhaushalt zu überprüfen, weil er eine Gewichtszunahme von acht Kilo in einem halben Jahr für nicht relevant genug hielt, seinen Etat zu belasten. Zum Glück habe ich jetzt einen anderen gefunden. Übrigens habe ich zum Thema Hormone auch ein ganz spannendes Buch gefunden: „Die Hormonkur“ von Sara Gottfried. Man sieht, das Thema beschäftigt mich…

Kann man alles einfach auf das Alter schieben?

Natürlich gibt es auch eine ganz einfache Begründung: Man wird ja nicht jünger. Und, gerade wir Frauen neigen dazu, ab einem bestimmten Alter und mit einer gewissen Veranlagung zuzulegen. Aber die ist mir irgendwie zu einfach. Denn, warum gibt es dann so viele Frauen in meinem Alter, die total dürr sind?

Wenn ich wirklich wollte, könnte ich schon…

Ganz Kluge könnten jetzt natürlich sagen, dass ich doch einfach eine Diät machen soll. Dagegen weigere ich mich aber strikt. Ich finde Diäten voll doof. Bringt ja nichts, für eine gewisse Zeit abzunehmen, vor allem mit den ganzen Einschränkungen, und dann wieder zuzunehmen. Und, gesund ernähren tue ich mich … Na ja, wenn ich ganz ehrlich bin, könnte ich meine einzige wirkliche Sünde, ein relativ regelmäßiges Magnum am Abend, weglassen. Aber: Das habe ich doch vor zwei Jahren auch schon gegessen… Heul. Vor allem habe ich das Gefühl, dass irgendetwas anderes hinter meiner Gewichtszunahme steckt. Außerdem ist es ja nicht so, dass ich nicht schon ein paar Tage meine Ernährung eingeschränkt hätte. Hat nicht wirklich was gebracht. Was ich allerdings teste, sind zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel wie grüner Kaffee. Hat hervorragende Studienergebnisse und mir schon 500 Gramm gebracht oder auch eine probiotische Kur namens Madena scheint zu wirken, innerhalb weniger Tage fast ein Kilo.

Abnehmen für die knackige Jeans

Jedenfalls schreibe ich darüber, weil ich mich ein bisschen ratlos fühle. Vor allem, weil ich früher nie Figurprobleme hatte. Und ich denke, damit bin ich nicht alleine. Nicht nur, dass wunderschöne sexy Kleider und Röcke, aber auch echt knackige Jeans nach wie vor hoffnungsvoll im Keller darauf warten, irgendwann einmal wieder ihren großen Auftritt zu haben. Ich fühle mich wie auf einer Odyssee und hoffe, dass meine Waage oder die Waagen, die ich regelmäßig konsultiere, irgendwann wieder einmal ein Einsehen haben, und hinter der 6 eine Zahl unter 5 anzeigen. Mehr Ansprüche habe ich ja gar nicht mehr.

Et is wie et is

Und, ich versuche das Ganze mit Humor zu nehmen und, wenn ich darauf angesprochen werde, offen damit umzugehen. Bringt ja alles nichts. Hat ja jeder Augen im Kopf. Zum Glück habe ich ein schmales Gesicht. Und, wenn man nur dahin schaut, dann sieht man ja den Rest nicht. Auch wenn ich es nicht optimal finde, versuche ich, mich auf meinen etwas fülligeren Körper einzugrooven. Immerhin gibt es ja Körperstellen, an denen ein gewisses Volumen auch vorteilhaft sein kann… 😉

Meine persönlichen Tipps zum Abnehmen:

  • Grüner Kaffee hochdosiert, Kapseln zum Abnehmen (einfach bei Amazon schauen)
  • Madena Darmkur, probiotische Kur zum Abnehmen
  • Buch: „Die Hormonkur: So bringen Sie Ihren Hormonhaushalt natürlich ins Gleichgewicht“ von Sara Gottfried
  • Zwei Gläser Wasser vorm Essen, damit habe ich nach der Schwangerschaft 12 Kilo abgenommen
  • Morgens ein Glas heißes (nicht kochendes) Wasser mit Zitrone, bringt den Stoffwechsel auf Touren
  • Keine Diät, sondern einfach doch mal das Magnum am Abend weglassen oder die Sahne im Kaffee 😉 Muss ich noch ein bisschen üben…; Und natürlich gesunde Ernährung, wobei da die Meinungen bei den Experten sehr auseinandergehen, was gesund nun heißt.

Wie geht ihr mit heftigen Gewichtszunahmen um? Habt Ihr persönliche Tipps zum Abnehmen, die funktionieren?

2 thoughts on “Ach, du dickes Ding! – Abnehmen, ohne Diät…

  1. Ich habe gerade mal für 3 wochen versucht zuckerfrei zu leben. wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, lässt auch der naschhunger nach und bei mir sind die Kilos echt schnell gepurzelt. mehr als 5kg in drei wochen habe ich geschafft.

    • Super! Ich esse aber so und so ungern Zucker…. deshalb ist es ja so schwer… aber ich habe jetzt herausgefunden, dass ich wohl zu wenig esse… also gerade zum Frühstück… ich zwinge mich jetzt dazu… mal schauen… Dir noch viel Erfolg! LG Jana

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