Flügel

Heldin des Alltags
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Heldin des Alltags

Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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Du gibst mir Flügel. In dem Augenblick, in dem ich dir in die Augen blicke, fangen sie zu wachsen an. Und wachsen und wachsen. Seitdem ich dich kenne, bin ich in unendliche Höhen aufgestiegen … und noch nie gefallen. Wenn ich mal schwach bin, trägst du mich auf deinen breiten Schwingen. Wir schweben dann dahin – es ist gleich, wohin – Hauptsache wir sind zusammen.

Ich drehe mich um, um zu schauen, ob du noch hinter mir bist. Und du strahlst mir ins Gesicht. Schnell, sehr schnell, fliegen wir mittlerweile, aber wir haben ja auch schon Routine darin. Oh, wie schön die Welt doch ist, seitdem ich fliegen kann – dank deiner. Und für dich, dank meiner.

Wir drehen weiter unsere Spiralen, mal hoch und mal runter. Wir drehen und drehen. Und stürzen doch nicht ab.

Komisch, eigentlich wollte ich doch über meine Flügel schreiben und nicht über unser Fliegen. So war ich immer schon… Sobald ein anderer Mensch im Spiel war, habe ich den Blick auf mich verloren, in seinen Augen. Aber meine Flügel wären ja auch nicht da, ohne dich.

Also, ach ja, meine Flügel: Sie sind breit und groß und glänzend und stützen meine ganze Gestalt. Sie schützen mich und verführen mich auch zu wunderbaren Reisen in Länder, die noch nie jemand, auch ich nicht, bis dahin gesehen habe. Und, die ich natürlich nur mit dir entdecken kann.

„Hey, wo bist du jetzt gerade? Hätte wieder Lust zu fliegen…“, schreibe ich „und meine Flügel zu genießen“, denke ich. Ich warte am Fenster und schaue, ob du die Straße hochgelaufen kommst. Aber nichts. Auch keine Antwort. Ich warte und warte. Werde langsam ungeduldig. Möchte aufsteigen.

Kann es nicht erwarten und laufe die Straße entlang, um dich zu finden. Fliegen wäre einfacher. Wo bist du nur? Langsam werde ich unruhig. Schon so lange nicht mehr gespürt wie Fliegen ist. Bestimmt bald 24 Stunden.

Ich biege um die Ecke und sehe dich im Café, einer Anderen Flügel anstecken.

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