Achtung Suchtfaktor: voll im Grey’s Anatomy Fieber

Heldin des Alltags
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Heldin des Alltags

Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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Jetzt ist es wieder passiert. Wieder einmal bin ich voll in das Leben von anderen eingesogen worden. Etwas besorgniserregend ist, dass es sich nicht um Menschen aus meinem Umfeld handelt, sondern um Serienhelden… Ich bin voll im Grey’s Anatomy Fieber…

 

Und das hat mich so etwas von gepackt, dass ich seit über vier Wochen nicht mehr als sieben Stunden geschlafen habe. Jedes Wochenende klicke ich mich von einer zur nächsten Folge, manchmal bis halb sechs Uhr morgens. Das ist doch nicht normal… Unter der Woche wird es selten vor halb zwei… Unmöglich! Aber ich schaffe es einfach nicht, McDreamy und Co. abzuschalten!

Storytelling auf höchstem Niveau

Aber was ist es, was mich einfach nicht ausschalten lässt? Ich lebe mich so in die Geschichten rein, dass ich mich auflöse… Und diese elenden Cliffhanger! Mann, ist doch klar, dass ich auf „Nächste Folge“ klicke, wenn gerade ein Auto in den Krankenwagen gerast ist… Aber mit Grey’s Anatomy ist es noch anders. Die Drehbuchautorin der Serie, Shonda Rhimes, die ich mittlerweile übrigens vergöttere, weil ich herausgefunden habe, dass sie auch „Scandal“ und „How to Get Away with Murder“, (zwei andere absolute Lieblingsserien von mir) geschrieben hat, schafft es, die Menschen hinter den Figuren so gut zu zeichnen, dass ich als Schreiberin schier vor Ehrfurcht auf die Kniee vor ihr gehe. Das Tolle ist, dass nicht nur irgendwelche mit Luft aufgeblasenen Kunstcharaktere entstehen, sondern, Menschen aus Fleisch und Blut.

Fast wie im wahren Leben

Die sind dann auch nicht immer „McDreamy“oder „McSexy“, also zum Sterben attraktiv und sexy, sondern auch mal Arschlöcher, Trinker oder auch mal einfach nur total fertig mit tiefen Augenringen. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, dass sie zu jeder Zeit in ihrer Rolle genau das tun, was nur genau sie auch so tun würden. Da fragt man sich zwischendurch, wie Shepherd tatsächlich wochenlang ohne seine wunderschöne und bezaubernde Frau Meredith überstehen kann und wie man nur so lange auf sie sauer sein kann, aber man ist ja auch nicht er.

 

Charaktere, die einen packen

Manche Charaktere nerven einen sogar zu Tode, wie Alex Karev, der acht Staffeln braucht, um endlich seine Minderwertigkeitskomplexe zu überwinden und nicht mehr alles mitzunehmen, was nicht schnell genug auf dem Baum ist. April ist so naiv, anstrengend und mit einer so schrillen Stimme ausgestattet, dass man zwischendurch auch mal den Ton abstellt. Oder Christina ist so eigenwillig und auch wahnsinnig egoistisch, dass man sie zwischendurch am liebsten einfach nur noch schütteln möchte.

Oh Izzie, oh George…

Und dann George und Izzie. Oh George, warum musstest du nur sterben? Warum hat dein Alter-Ego nur gedacht, dass er als Rolle nicht stark genug ins Gewicht fällt? Ich finde, du warst das Herzstück der ganzen Wahnsinnigen. Du hast sie noch menschlicher und noch verletzlicher gemacht. Ich habe echt einige Zeit geheult als du gestorben bist. Und auch jetzt kommen mir die Tränen. Warum nur, musstest du dich vor einen Bus werfen? Es passte aber zu dir. Du warst immer für alle da. Und hast so einer Frau das Leben gerettet! Und Izzie, du warst ja echt total durchgeknallt, aber so intensiv, wie kaum jemand anderer. Ich habe deine Macken geliebt – von Tonnen von Kuchen zu backen, über Tote sehen bis zu deiner unendlichen Sturheit das Unvermeidliche zu akzeptieren, aber auch die Konsequenzen dafür zu tragen.

 

Grey’s Anatomy zu Recherchezwecken

Ihr seht, ich bin da so drin, dass ihr wahrscheinlich es jetzt ein wenig mit der Angst zu tun bekommt und euch fragt, ob ich noch ganz dicht bin. Nein, bin ich nicht! War ich auch aber noch nie. Was euer Glück ist, weil sonst gäbe es ja nicht so verrückte Stories wie diese zu lesen! Und überhaupt, ich tue für mich insgeheim mein suchtähnliches Verhalten mit Fachrecherche ab! Denn, wer weiß, vielleicht schreibe ich ja auch mal ein Drehbuch! Und außerdem habe ich diese Woche tatsächlich nach vier Wochen einen Abend nicht Grey’s Anatomy geschaut… Da bin so müde gewesen von den letzten Wochen, dass ich einfach nicht mehr konnte…;)

Wovon bekommt ihr nicht genug? Ich freue mich auf euer Feedback! 

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