… and the Oscar® goes to… – ein Traum wird wahr

Letzten Sonntag war es wieder soweit: 24 mal hörte ich live im Fernsehen den Satz: … and the Oscar® goes to….”.

Letzten Sonntag war es wieder soweit: 24 mal hörte ich live im Fernsehen den Satz: … and the Oscar® goes to….”. Ganze sieben Stunden schlug ich mir um die Ohren, um eigentlich nur einen wirklich wichtigen Oscargewinn live mitzubekommen. Und zwar diesen: “… and the Oscar® goes to Leonardo DiCaprio”. Tränenüberströmt (übrigens auch jetzt) streckte ich die Gewinnerfaust in die Luft und tanzte durch mein Zimmer. So oft hatte ich für diesen Ausnahmemenschen die Daumen gedrückt. 

Endlich hat er es geschafft. Und zwar so verdient, wie kaum jemals ein anderer Schauspieler. Was mich neben meiner noch immer leichten Verliebtheit, die ich ja schon während meines Studiums hatte und die dazu führte, dass ich ihn kurzerhand nach einer enthaltsamen Zeit während meiner Magisterarbeit sogar in die Danksagung schrieb, ist, dass er mit jeder Faser ein so unendlich konsequenter Charakter ist. Egal, wie doof die Jurys während der ersten fünf Nominierungen waren. Er hat immer daran geglaubt, dass er es schaffen würde.

Leo ist so viel mehr

Auch wenn es vielleicht übertrieben erscheint, hat mich Leo an diesem Abend, oder besser an diesem Morgen, daran erinnert, dass man seine Träume einfach nie niemals vergessen darf. Auch wenn es mit meinem persönlichen kleinen Traum, ihn jemals persönlich kennenzulernen, wahrscheinlich niemals klappen wird, wobei man ja nie nie sagen soll, steht er für mich für so viel mehr als eine kleine virtuelle Amour.

Mit der Zeit abstumpfen

Er erinnert mich daran, wie ich damals im Studium noch so voller idealer Vorstellungen war oder vielleicht sogar noch an die Zeit davor, in der ich überzeugt war, Tänzerin zu werden. Und beinahe hätte es ja geklappt. Die Menschen damals sagten immer, wenn ich schon wieder eine verrückte Idee für mein Leben hatte: “Jana, das schaffst du so und so nicht.” Wie zum Beispiel meine frühere Ballettlehrerin und “Bäm” ich habe Tanz studiert! Oder: “Jana, du bist naiv.” Und “Bäm”, ich habe wunderschöne Augenblicke erlebt, die nicht viele erleben dürfen, weil ich etwas wagte und an etwas glaubte. Aber mit der Zeit stumpfte ich ab, dachte wirklich, dass ich naiv sei. Oftmals, und das ist heute noch so, lachen die Menschen über meine manchmal kindlich wirkende Art, sich über etwas zu freuen oder, wenn ich hin und wieder doch nochmal eine Idee habe, die ein wenig verrückt klingt. Irgendwie habe ich mich, weil ich ernster genommen werden wollte, mit der Zeit immer mehr angepasst.

The Great Gatsby gibt nie auf

Jetzt, da Leo seinen Oscar® bekommen hat, können meine Träume vielleicht doch noch wahr werden. Und, wenn es nur daran liegt, dass ich mich aufgrund dieses, für mich so emotionalen Augenblicks, überhaupt erst wieder an meine Träume erinnert habe.

Vor den Oscars® lief ja “The Great Gatsby” im Fernsehen. Ich hatte den Film noch nie gesehen und doch verkörpert er alles, was ich eigentlich mit diesem Artikel sagen möchte. Besonders liebe ich diesen einen Satz von Nick Carraway, Gatsbys bestem Freund, gespielt von Tobey Maguire, der übrigens auch im echten Leben der beste Freund von Leo ist:

“In jener Nacht wurde mir auch bewusst, dass Gatsby die außerordentliche Gabe besaß, nie die Hoffnung zu verlieren. Eine Gabe, wie ich sie bei niemandem erlebt habe. Und, wie ich sie wahrscheinlich bei keinem sonst je wieder erleben werde.”

Wer weiß, vielleicht treffe ich ja Leo doch noch irgendwann… .

Wie sieht es mit eueren Träumen aus? Habt ihr sie schon aufgegeben oder arbeitet ihr noch an der Umsetzung? 

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Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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