Männer kann man nicht shoppen

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Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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Ich will nochmal auf die Sache mit der Singlebörse zurückkommen. Hatte ich ja in “Freund finden, schwer gemacht” versprochen! Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist, aber bei mir läuft das immer nach dem gleichen Schema ab.

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Männer kann man nicht shoppen!

Ich will nochmal auf die Sache mit der Singlebörse zurückkommen. Hatte ich ja in “Freund finden, schwer gemacht” versprochen! Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist, aber bei mir läuft das immer nach dem gleichen Schema ab.

Also, nochmal grundsätzlich. Ich finde Internetbörsen ja eigentlich echt doof. Alles so virtuell und dieser tolle einzigartige Moment, wo es blitzt und flirrt zwischen zwei Menschen, der fehlt meist auch. Außer du triffst dich dann im Real Life und es funkt. Soll es ja auch geben. Ich kenne einige, die sogar geheiratet haben, nachdem die sich im Internet kennen gelernt haben. Das ist das, was mich dazu treibt, regelmäßig meine Suche doch wieder in die virtuelle Welt zu verlegen.

Vielleicht diesmal…

Dann raffe ich mich also nach einigen Jahren oder Monaten zu einem neuen Anlauf auf. Kaum ist mein Profil online, läuft mein Posteingang über. Frischfleisch! Für dieses “Problem” habe ich mittlerweile die Lösung gefunden! Kennt ihr “Shop a man”? Da kann man den Mann in den Einkaufswagen legen! Ja, wirklich! Bevor man ihn nicht geshoppt hat, darf er einen nicht anschreiben! Super Lösung!

Am Anfang freue ich mich und bin gespannt, wer denn diesmal schreibt. Ich lese fleißig jede Mail und beantworte sie auch, wie es sich gehört. Doof ist, dass Männer Altersangaben oder andere Vorstellungen, die Frau so hat, einfach nicht lesen können. Hat zur Folge, dass ich ganz langsam genervt davon bin, dass ich so vielen absagen muss.

Dann kommt die Phase, dass ich das Absagen lasse, auch egal. Wenn ich einen ganz nett finde, fange ich natürlich auch an, mit ihm zu schreiben. Lustigerweise sind Männer in Singlebörsen sehr viel gesprächiger als man das so von Männern allgemein hin kennt und schreiben sich den Wolf. Das hat wiederum zur Folge, dass ich ganz langsam genervt bin vom vielen Schreiben und schlage vor, dass wir uns ja treffen könnten. Er will dann gerne davor telefonieren. Ich aber telefoniere grundsätzlich nicht gerne. Also echt schlechte Voraussetzungen. Aber irgendwie schaffe ich es, ihn direkt zu einem Treffen zu überreden. Und so sitze ich dann in dem Restaurant und warte. Und warte … und warte. Einmal saß ich fast eine Stunde alleine da. Jetzt kann man sagen, selbst schuld, hättest ja gehen können. Andersherum, könnte ja jeder Mann auch mein Traumprinz sein … War natürlich ein Frosch.

Ein anderes Mal fand ich ihn echt nett, aber nach dem Date bekam ich eine SMS, dass er sich nicht sicher sei, ob er für eine Beziehung bereit sei … What? Ich meine, diese Spielchen kennt man ja aus dem echten Leben auch. Auf einmal weiß Mann nicht, ob er bereit für eine feste Beziehung ist, oder aber er hat gerade beruflich soo viel zu tun. Ja, ok. Aber, wenn ich mich doch auf einer Internetplattform anmelde, die ja schließlich keine anderes Ziel als Beziehung hat, dann möchte ich mich doch nicht auch noch fragen müssen, ob der werte Herr jetzt gerade bereit dafür ist!

Na ja, also das geht dann so drei oder vier Treffen weiter. Mein Posteingang quillt über. Zig Männer wollen sich treffen oder noch besser, telefonieren … urgh…Und dann ist Schluss! Habe dann einfach keine Lust mehr. Ich lösche den Account. Irgendwie bin ich nicht der Partnerbörsen-Typ. Und na ja, Männer sind ja auch keine Produkte … . 😉

Welche Erfahrungen habt ihr mit Partnerbörsen gemacht? Freu mich auf Eure Kommentare!

 

Übrigens …: Danke, für 46 Facebook-Shares, die leider nach  der Umstellung des Templates in den weiten Sphären des WWW-Universums verloren gegangen sind! Wer noch nicht geliked hat … Ich freue mich darüber sehr! 😉

6 thoughts on “Männer kann man nicht shoppen

  1. Der verregnete Sonntag ist gerettet. Die Gedanken an eine 24/7 Beziehung haben wieder etwas mehr Zeit und Raum bekommen. Gleich mal die Profile in den Partnerbörsen anpassen. Ernst gemeinte, kurzgehaltene, Profiltexte versanden wenn das Profilbilder beim ersten und einzigen Scan vom weiblichen Geschlecht in das Feld uninteressant geschoben wird. Also neue Profilbilder. Allerdings erst später, eher morgen, Ende nächster Woche oder wenn es Sonntags wieder regnet. Zu einem Zeitpunkz in der nahen Zukunft wenn eigentlich auf der Liste der zu machen Sachen neben: Wäsche machen, Ordnung schaffen, Einkaufsliste schreiben, wieder lächeln über die kleine und großen der gemeinsam erlebten Erfolgserlebnisse, mit den Mitbewohnern, Studies vom Campus und Menschen aus meinen Leben, der letzten Tage und Woche, steht 😉

  2. Hallo Jana, welche Börse hast du in dem Beispiel genutzt? Bin auf der Suche nach der richtigen Plattform 😉 Das ansatzweise gleiche Alter finde ich wichtig!! LG

  3. Der Partnersuche via Internet … stehe ich auch – aufgrund deren Eigenheiten – sehr kritisch gegenüber …

    Ich denke … jeder, der sich dahingehend allzu große Hoffnungen macht, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dies kein optimaler Weg ist, einen Partner zu finden, weil er viel zu „verkopft“ ist.

    Ich meine damit, dass man/frau sich über die Schriftsprache gegenseitig schnell „aufschaukeln“ kann (zumal, wenn beide eine lebhafte Phantasie haben), aber das all das – im Moment der ersten realen Begegnung – (binnen Sekunden) auch ebenso schnell wie ein Kartenhaus wieder in sich zusammen fallen.

    Das ist auch logisch begründbar: die Entscheidung in unserem Kopf, ob wir jemanden als sympathisch, oder gar mehr als das empfinden, wird innerhalb von Sekunden von Hirnregionen getroffen, zu denen wir keinen bewussten Zugang haben; also auch sehr viel ganzheitlicher, als über das Lesen von Mails.

    Außerdem ist es bei einigen mit der Selbsteinschätzung nicht weit her … und von den anderen, die eigentlich etwas ganz anderes wollen, als sie im Kontakt per Mail vermitteln, rede/schreibe ich erst gar nicht.

    Hinzu kommt noch das Thema „Bindungsfähigkeit und –willigkeit“: Bei vielen (egal ob Mann oder Frau) gibt es dazu ohnehin sehr eigenwillige „Interpretationen“.

    Ich denke, für viele – wenn nicht sogar die meisten – ist die Partnersuche in Single-Börsen so ähnlich wie Shoppen in einem riesigen Supermarkt … mit einem Überangebot an Waren!

    Einige „Produkte“ scheinen bereits abgelaufen, einige sind definitiv Mogelpackungen, einige sind ziemlich ramponiert und abgenutzt mit deutlichen Gebrauchsspuren … dazwischen gibt es aber auch immer wieder einige sehr gute und wertvolle Artikel.

    Und so hetzen viele mit dem Einkaufswagen durch die Gänge des Supermarktes und können sich nicht entscheiden. Nehmen hier und da etwas aus dem Regal, legen es hoffnungsvoll in ihren Wagen, marschieren Richtung Kasse – aber halt – da könnte sich im nächsten Gang ja noch etwas Besseres finden …?

    Der Gang zur Kasse und zur Entscheidung wird immer länger und länger; einige Menschen erreichen sie nie, weil sie ständig getrieben werden von dem Gedanken, ob sich nicht noch irgendwo in einem der vielen Gänge und Regale das gewünschte „perfekte“ Produkt findet.

    Die, die es zur Kasse schaffen, probieren Zuhause Ihren Erwerb aus, immer noch diese vollen Regale im Hinterkopf … so leidet die Konzentration, die Intensität, die Wertschätzung, die man eigentlich bei einer solchen „Prüfung“ individuell ansetzen sollte und die jeder verdient hat.

    Und so geht’s schon – kurze Zeit später – wieder zum Umtausch und erneutem Marathon-Shopping.

    Ich frage mich wirklich, wozu das Ganze? Ist „Partner-Shoppen“ zum neuen Hobby geworden? Das “Sammeln von Begegnungen und Kontakten” als neue internetbezogene Möglichkeit zur Bestätigung der eigenen Eitelkeit, Zerstreuung, Ablenkung vom Alltag oder nur so zum Spaß haben?

  4. PS:

    Was mich zudem erschreckt … ist die Tatsache, dass diese Art der Kontaktmärkte den Menschen verändert. Das Hintertürchen wird Bestandteil der Beziehungskultur … denn es könnte ja etwas Besseres geben. Dabei verlieren Grundwerte wie Ehrlichkeit, Respekt und Treue hier ihre Glaubwürdigkeit. Zudem zeigen viele Dialogpartner(innen), dass gute Umgangsformen heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr sind.

    Und dann ist da auch noch diese kleine Sucht vieler zu nennen, die ihren PC anmachen und sich an virtuellen Bauchpinseleien nähren, die vermeintlich den Selbstwert steigern. Für einen Augenblick ist man nicht alleine, sondern umgeben von ach so netten Menschen … auch wenn es dann irgendwann nervt.

    All das klingt jetzt hoffentlich nicht zu Ernst bzw. zu desillusioniert. Denn andererseits weiß ich um das berühmte Quäntchen Glück im Leben … und das bezieht die Möglichkeit – auch über eine Single-Börse – die Richtige/den Richtigen eventuell kennen zu lernen, ausdrücklich mit ein. :-))

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