Robbie, der Saug-Roboter: Wenn Dinge Namen haben

Heldin des Alltags
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Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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Wir haben ein neues Familienmitglied. Nein, nicht, was Ihr jetzt denkt. Es ist nicht aus Fleisch und Blut, sondern eher aus Plastik und Metall und es blinkt – in rot und blau. Sieht ein bisschen aus, wie ein UFO. Es ist…. ein Saugroboter und hört auf den Namen „Robbie“! 

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Slo-Mo: Wie ein UFO gleitet „Robbie“ auf dem Küchenboden dahin… Einfach aufs Foto klicken und „Robbie“ in Aktion bewundern!

Schon ganz lange habe ich mir den gewünscht. Und, gestern war es endlich soweit. Dank Cyber-Monday zu einem sehr bezahlbaren Preis, erforschte „Klein-Robbie“, so heißt er, direkt einmal die Küche. Und wir, ob er denn unseren Ansprüchen auch gerecht werden kann. Und, was soll ich sagen? Er passt hervorragend zu uns! Mit unterschiedlichen Strategien, mal sich nur im Kreis drehend, mal mit einem Links- oder Rechts-Drall und mal sich nur für das Außen und nicht für das Innen interessierend, zieht er seine Runden oder Zick-Zacks.

Gestatten: unsere apfelige Verwandtschaft…

Ist schon ein bisschen bekloppt, Dingen einen Namen zu geben. Männer machen das ja gerne mit ihren Autos. Bei mir sind es eher Abkömmlinge der Apfel-Familie, die ich sehr gerne adoptiert habe. So hieß zum Beispiel mein erster Mac „Maccie Boy“, das erste iPhone, was ich hatte, hörte auf den Namen „Lucky“, weil ich so glücklich war, endlich eines zu haben. Dann kam das Vierer und war nach seinem Äußeren „Lulatsch“ benannt, weil es lang und eckig war. Mein erstes iPad war „Paddy“, mein iPad Mini ist eine Frau und freut sich über den sehr naheliegenden „Minnie“. Mein iPhone 6plus ist eine richtige „Lady“, weil sie schon ganz schön majestätische Umfänge hat… Gerade dachte ich doch fast, dass mein neuer Mac gar keinen Namen hat. Ich wusste nur noch, dass sie weiblich ist… Aber jetzt ist er mir wieder eingefallen: Miss Perfect, mit Kosenamen „Missy“, weil sie eine perfektere Ausgabe von „Maccie-Boy“ ist. Ich frage mich gerade: „Ist bei mir eigentlich irgendetwas noch zu retten?“

Kuscheltiere haben auch Namen

Es ist jetzt nicht so, dass bei mir jedes Ding einen Namen hätte, aber Sachen, die mir ans Herz gewachsen sind oder wie im Fall „Robbie“ einen Beitrag zum Haushalt zusteuern, also fest in unseren Alltag integriert sind. Ich habe da auch gleich mal kurz im Netz recherchiert und glücklicherweise zeugen viele Artikel davon, dass ich gar nicht so verrückt bin. Denn dafür, was bei unseren Kuscheltieren beginnt, die ja eigentlich auch nur Stoff, Plastik und Watte sind, gibt es auch einen Fachbegriff: Anthropomorphismus. Er beschreibt das Phänomen, Dinge zu vermenschlichen. Es gibt sogar Forscher, die sagen, dass es ein Zeichen von Einsamkeit ist, Alltagsgegenständen Namen zu geben.

Dinge, die sogar Filmkarriere gemacht haben

Ich finde, das ist Quatsch. Denn schon seit jeher gibt es doch Schiffstaufen oder was ist mit „Herbie“, dem VW-Käfer oder mit K.I.T.T.?  Nicht zuletzt nutzen ja sogar Markenhersteller dieses Phänomen, damit sich Kunden mehr mit ihren Produkten identifizieren. Wer denkt bei einem Regal nicht direkt an „Billy“?

Ich finde, solange ich mich nicht, wie im Film „Her“ wirklich in mein Telefon verliebe und Herzklopfen bekomme, wenn es klingelt, ist alles im grünen Bereich!

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