Nur geträumt?

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Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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Träume sind Schäume, sagt man. Aber Träume faszinieren uns seit jeher. Schon immer wollen die Menschen wissen, warum wir eigentlich träumen,

In Träumen kann man fliegen...

In Träumen kann man fliegen… © stu mayhew, Flickr

Träume sind Schäume, sagt man. Aber Träume faszinieren uns seit jeher. Schon immer wollen die Menschen wissen, warum wir eigentlich träumen, was Träume zu bedeuten haben oder wie wir uns zum Beispiel besser an sie erinnern können. Manche Schriftsteller schreiben ganze Romane, die auf einem Traum basieren. Ich jedenfalls habe schon lange nicht mehr richtig geträumt… 

Auf dieses Thema komme ich, weil mir letztens eine Freundin erzählt hat, dass sie etwas völlig Verrücktes geträumt hat. Ich weiß jetzt nicht mehr, um was es genau ging, weil es echt ein leicht wirrer Traum war – es hatte irgendetwas mit Löwen zu tun. Ich hatte ihr aber auch nicht richtig zugehört, weil ich nur dachte: “Oh schön, sie hat geträumt. Wann habe ich eigentlich das letzte Mal geträumt?” Ich weiß ja, dass man wohl immer träumt und sich nur an Träume nicht immer erinnern kann. Aber so ein richtig cooler oder toller Traum hin und wieder gehört bei mir auch zum guten Schlaf. So immer ohne nächtliches Abenteuer aufwachen, finde ich auf Dauer echt langweilig.

Verrückte Träume

Ich weiß noch, früher bin ich nächtelang über die Dächer geflogen, wie Superman, oder bin ganz oft Auto gefahren, ohne Führerschein wohlbemerkt, auch noch lange bevor ich ihn überhaupt hatte. Und das war immer total aufregend, dieser Nervenkitzel, sich nicht von der Polizei erwischen zu lassen. vor allem, wenn man auch mal einfach nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.

Mein tollster Traum entführte mich nach Atlantis, wo ich in einer Art Glaskasten gegenüber einem Mann aufwachte und wir sozusagen so etwas wie Prototypen von Mann und Frau waren. Total strange. Aber ein so starkes Bild, weil es so eine ganz bestimmte Art war, wie wir uns gegenüber lagen, das ich es nie mehr vergessen werde. Besonders schön habe ich die durchschimmernden türkisen Wände in Erinnerung, über die Wasser lief.

Traumhaft verliebt

Oder vielleicht kennt ihr auch die Träume, in denen ihr morgens aufwacht und von einem euerer Exfreunde geträumt habt. Dieses Verliebtseinsgefühl geht den ganzen Tag lang nicht weg. Mmmhhh…..wunderbar. Ich kann über meine Träume zum Beispiel auch erkennen, ob ich in jemanden wirklich verknallt bin oder nicht. Wenn ich von ihm träume, hat er es in mein Inneres geschafft und er bedeutet mir wirklich etwas.

Filmträumen

Eines Tages habe ich ein regelrechtes Drehbuch geträumt von einem Thema, von dem ich überhaupt keine Ahnung habe. Hier ist es: Der Protagonist versucht Waisenkinder in einem Waisenhaus im Gazastreifen durchzubekommen und wird am Anfang des Films für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Weil er jüdische und palastinänsische Kinder aufnimmt. Die Verkündigung, also, dass er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wird, ist der Beginn des Films und der Ausgangspunkt für eine Retrospektive auf sein Leben. Er hat durch einen Bombenanschlag seine Eltern verloren und auf der Straße gelebt. Irgendwie ist er durch sein Leben gekommen. Natürlich ist er mit einer jüdischen Frau verheiratet.

Also, ich finde ja, dass das echt eine Geschichte mit Potenzial ist. Ich habe nur überhaupt gar nichts mit dieser Geschichte zu tun und ich weiß auch nicht, wie ich so etwas so real träumen konnte. Und das ist es eben, was mich so an Träumen fasziniert. Wie ist so etwas möglich, dass man manchmal denkt, dass ein Traum real ist? Das zeigt, was eigentlich noch alles möglich ist oder gedacht werden könnte. Manchmal geht es ja bei mir sogar so weit, dass ich denke, dass vielleicht diese Welt auch eine Traumwelt ist und wir einfach zwischen diesen, oder wer weiß, vielleicht sogar noch mehr Welten, hin und her switches…

Jedenfalls freue ich mich heute Abend auf mein Bett: Eine neue Chance endlich mal wieder so richtig zu träumen… .

P.S.: Übrigens habe ich nochmal bei meiner Freundin nachgefragt, was das jetzt mit den Löwen auf sich hatte. Sie wollte sich wohl im Traum Löwen zum Fraß vorwerfen und sah sich schon in alle Einzelteile zerrissen, als sie dann von einer Löwendame überredet wurde, sich nicht zu opfern… . Sie hatte tatsächlich, als sie klein war, ein Löwenbaby im Arm gehabt, was zu einem prägendem Augenblick in ihrem Leben wurde, zumal ihre Schwester sich nicht getraut hatte, es festzuhalten. Was wohl Freud sagen würde?

Wann habt Ihr das letzte Mal so einen richtig unglaublichen Traum gehabt? Schreibt ihn auf! Wer weiß, vielleicht ist er ja die Grundlage für eueren ersten Roman?

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