Von Stars und Sternchen und Daniela Katzenberger…

Heldin des Alltags
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Heldin des Alltags

Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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Heute hatte ich einen voll surrealen Augenblick. Einen, wo man sich fragt „Häh, wie geht das denn jetzt?“

Daniela Katzenberger, Heldin des Alltags, Jana Behr

Schillernde Glitzerwelt… © bykst, Pixabay

Heute hatte ich einen voll surrealen Augenblick. Einen, wo man sich fragt „Häh, wie geht das denn jetzt?“ In der einen Sekunde geht man noch die Straße runter und in der anderen denkt man, man ist einer Doku-Soap: Ich bin Daniela Katzenberger begegnet.

Sagen wir eher mal so, ich bin ihrem Verlobten Lucas fast in die Arme gelaufen, als sie in einer kleinen Straße in meinem Veedel aus ihrem Auto stiegen! Ich dachte erst, irgendwoher kennst du den. Mmmh, nett. Dann machte es „klick“: Lucas Cordalis! Dann der nächste „Klick“: Da muss doch auch Daniela Katzenberger in der Nähe sein! Und so war’s. Sie holte auf der anderen Seite des Autos die kleine Sofia aus dem Auto.

Eine Katze in Rodenkirchen

Ich ungeschminkt, weil einfach nur mal kurz draußen, fragte mich erst, ob ich was sagen soll. Dann kam mir die Idee, ein Foto zu machen. …auch ohne Schminke… Ging nicht, weil ich ausnahmsweise kein iPhone dabei hatte und ihr wisst, dass ich es liebe. Ich jedenfalls, einfach meinen Mut zusammengenommen und habe gerufen: „Hallo Dani, ich finde dich toll!“ Na ja, nicht gerade ein Geisteserguss, aber besser als gar nichts! Sie reagierte nicht wirklich. Aber wahrscheinlich hatte sie in einem so promierprobten Stadtteil nicht damit gerechnet, angesprochen zu werden. Außerdem kann ich sie voll verstehen. Ich wäre auch total genervt. Dann fügte ich noch hinzu: „Ich wünsche euch Beiden ganz viel Glück!“ Lucas bedankte sich. Und ich war voll schwebend! Endlich hatte ich sie mal live gesehen. Natürlich wäre es jetzt noch cooler gewesen, Robbie Williams oder so gesehen zu haben, aber ich mag Dani. Ich finde sie lustig. Sie kann über sich lachen, was eigentlich kaum jemand kann und sie ist herzlich.

Als ob was abstrahlen würde

Danach schwebte ich noch weiter so durch den Tag! Was ist das mit den Stars? Warum fühlt man sich besser, wenn man einen sieht? Es ist fast so als würde man wie ein Vampir ihr Strahlen, dass sie sich redlich verdient haben, absaugen wollen. Bei mir ist es noch etwas bekloppter, wie man sich wahrscheinlich denken kann. Für mich sind Promis eigentlich fast wie gute Bekannte, weil ich im stressigen Alltag manchmal gar nicht auseinanderhalten kann, dass ich sie gar nicht aus dem echten Leben kenne, sondern nur von der Mattscheibe.

So nah und doch so fern

So fuhr mir Yvonne Catterfeld mal auf der Ehrenstraße entgegen und ich grüßte sie einfach, weil ich dachte, sie sei eine Freundin. Das Gleiche passierte mir mit der Gabi aus der Lindenstraße im Kaufhof in Düsseldorf. Mutter Beimer „erschreckte“ mich an der Kasse im REWE. Sie sah einfach viel älter aus, als noch vor ein paar Jahren als ich das letzte Mal Lindenstraße geschaut hatte. Die Stimme von Hannes Jaenicke war einmal im Café Central unverkennbar, als ich gerade mit Thomas Bug einen Kaffee trank. Und natürlich war ich dabei, als Giovanni und Janaina das Settantotto einweihten. Ich finde Promis spannend, weil ihr Lebenslauf oftmals einfach ein bisschen schillernder ist. Und als Geschichtenerzählerin liebe ich es, ihre Stories zu erfahren, die manchmal doch ein bisschen aufregender als die normalen sind und eine wunderbare Quelle der Inspiration.

„Das ist mein Bereich, das ist dein Bereich.“

Mir ist es allerdings auch schon passiert, dass ich einfaches Nettsein mit eventueller Bekanntschaft verwechselt habe. Sorry, Nina Moggadam, dass ich dir, nachdem wir uns auf einem Event kennen gelernt und echt gut verstanden haben, eine Mail geschrieben und gefragt habe, ob du mit mir einen Kaffee trinken gehen möchtest. Ach, da fällt mir gerade ein, dass ich an die Oma von Leonardo di Caprio mal einen Brief geschickt habe, wo ich ihm anbot, dass er, wenn er einmal in Deutschland ist, ruhig bei mir anrufen könnte und wir würden einfach einen Kaffee trinken gehen und ich würde ihm dann Essen zeigen. Einfach so und damit er einfach mal was Normales macht… Irre, nicht wahr?

Also, mal auf dem Teppich bleiben…

Manchmal fühle ich mich nach so einer Begegnung auch schlechter, weil ich denke, dass ich gar nichs im Leben erreicht habe. Was natürlich total quatsch ist. Bin ich traurig, dass ich nicht berühmt bin? Ist mein Selbstwert denn wirklich so gering? Was ist so cool und geil daran, bekannt zu sein? Vor allem vor dem Hintergrund, dass ich jetzt schon in meinem relativ anonymen Leben sehr viel Wert darauf lege, viel allein zu sein! Ich glaube, ich würde es genau eine Woche aushalten und dann würde ich die Paparazzi ankläffen. So nett sein, wie zum Beispiel Lucas, ich weiß nicht, ob ich das könnte…

Jedenfalls war’s schön heute, auch, weil es so völlig surreal war. Und ich liebe surreale Momente in meinem Leben. Da ist man für Sekunden der Realität so wunderbar entrückt… Vor allem, was hatten die beiden eigentlich in Rodenkirchen zu tun? Eine Frage, die mir einige Sekunden nachdem sich meine Freude über diese Begegnung legte, in den Kopf schoss. Mittlerweile sind sie aufgrund ihrer Doku-Soaps einem schon so nah, dass mir diese Frage beinahe rausgerutscht wäre. Und Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich ganz kurz davor war, sie auch zu stellen. Da geht dann die Journalistin und die Neugierde mit mir durch…

Was ist euer letzter surrealer Augenblick? Ich finde, schön, dass es sie gibt! Voll das Leben!

 

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