Im Supermarktdschungel

Heldin des Alltags
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Heldin des Alltags

Hallo, ich bin Jana Behr und die "Heldin des Alltags"! Mein Blog ist eine Mischung aus "Sex and the City" und Literaturblog. Mein Wunsch: Euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und für einen Moment vom Alltag abzulenken. Viel Spaß! Ich freue mich über ganz viele Likes!
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Ich war gerade wieder einmal im Supermarkt. Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich das gar nicht mag.

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Der Supermarkt – so undurchdringlich wie der Dschungel… © Ippei & Janine Naoi, Flickr

Ich war gerade wieder einmal im Supermarkt. Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich das gar nicht mag. Und auch vorhin musste ich wieder merken, dass das mit Kaiser´s, REWE, Edeka und Co. und mir nichts mehr wird, nicht in diesem Leben jedenfalls.

Das fängt eigentlich genau in der Sekunde an, in der ich den Laden betrete. Meine Stimmung fällt direkt unter Null. Ich kann das auch gar nicht steuern. Ich sehe die vor mir ausgebreiteten Lebensmittel und sofort bin ich auf einen Schlag unkreativ, auch wenn ich davor noch seitenweise geschrieben habe. Plopp, aus und vorbei.

Obst und Gemüse ist zu schaffen

Dann der Gang durch die Gemüse- und Obst-Abteilung. Ich sehe Tomaten, Gurken, Salat und vielleicht Frühlingszwiebeln. Die Kombi bekomme ich in meinem Kopf gerade noch hin. Das könnte ein gemischter Salat werden, wobei die Variation mit den Frühlingszwiebeln meinen Horizont eigentlich übersteigt. All die anderen 30 bis gefühlt hundert Gemüse- und Obstsorten lösen in mir eher ein Ohnmachtsgefühl aus und überfordern mich total. Jedenfalls bin ich schon nach dieser ersten Abteilung am Tiefpunkt und möchte eigentlich nur noch nach Hause. Heul! Jetzt kann man ja nur von Gemüse und Obst auf die Dauer auch nicht leben und so muss ich mich wirklich zusammenreißen …. und mich konzentrieren. Ich schaffe das!

Andere Menschen, andere Lieben

Ganz anders ist das übrigens bei meiner besten Freundin. Die kommt in einen Supermarkt, natürlich Bio, und ihre Augen bekommen einen seltsamen Glanz, der mir fast Angst macht. Und dann betritt sie die Gemüse- und Obst-Abteilung: Innerhalb von 10 Minuten hat sie mir so viel Rezepte runtergerattert, dass ich mich ärgere, dass nicht alles mit meinem Handy aufgenommen zu haben, denn ich hätte damit einen Bestseller für rohvegane Küche schreiben können.

Da muss man durch

Aber zurück zu mir. Mein Gesicht sieht immer griesgrämiger aus und ich will nur eins: Raus hier! Aber geschnitten! So schnell geht das jetzt ja auch nicht. Ein hungriger Teenie will ernährt sein. Ich greife zu einer Tüte Pommes und Fischstäbchen – geht immer! Und Gemüse für einen Wok für mich…, da kann man einfach alles reinwerfen. Das war’s! Jetzt nur noch bis zur Kasse durchkämpfen und dann bin ich raus aus dem Supermarktdschungel.

Voll absorbiert

Ganz besonders traf mich übrigens vor ein paar Jahren ein Umbau eines ziemlich großen Supermarktes. Davor befanden sich die Lebensmittel in einer mir nachvollziehbaren Logik. Dann wurde der Markt von Grund auf erneuert und wahrscheinlich hat so ein super Supermarktpsychologie-Experte alles nach den neuesten Erkenntnissen der Verkaufspsychologie sortiert. Bis heute finde ich dort erst nach langem Suchen etwas. Obwohl da riesige Schilder über jeder Abteilung hängen. Jedes Mal, wenn ich da reingehe, komme ich mir vor, als würde mich ein Riesenschlund verschlingen und egal, wie viel ich einkaufen muss, erst nach einer Stunde wieder ausspucken.

Supermärkte sind nicht mein natürlicher Lebensraum

Ich weiß nicht, was das ist, mit mir und den Supermärkten. Vielleicht war ich ja in früheren Leben eine Prinzessin und ich musste nie einkaufen gehen oder so… . Eins ist sicher: Ich werde nie, niemals meinen Traumprinzen im Supermarkt kennen lernen. Meine Aura ist dort einfach zu negativ. Wie andere das machen, ist mir ein absolutes Rätsel.

Wie ist das bei euch? Geht das mit meiner Supermarkt-Phobie nur mir so? Habt Ihr Tricks für mich, wie ich endlich gerne einkaufe? 

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